Urania Staßfurt e.V.

Die Staßfurter URANIA e.V. – eine Idee, eine Bewegung, eine Institution

Die Staßfurter URANIA e.V. ist ein gemeinnütziger Verein der Erwachsenenbildung.

Das Ziel des Vereins besteht laut Satzung darin, breiten Schichten der Bevölkerung wissenschaftliche Kenntnisse, insbesondere populärwissenschaftliches Wissen entsprechend den humanistischen, sozialen, ökologischen und geistig-kulturellen Interessen zu vermitteln sowie wissenschaftliche Weiterbildung und Lebenshilfe anzubieten.

Die Staßfurter URANIA e.V. versteht sich als Dienstleister für Bildungswillige des Salzlandkreises und der angrenzenden Landkreise.

Seit 1994 ist der Verein durch das Kultusministerium Sachsen-Anhalt als förderfähige Einrichtung der Erwachsenenbildung anerkannt.

2005 erhielt die Staßfurter URANIA das Zertifikat „Zugelassener Träger nach dem Zuwanderungsgesetz“ und ist somit befugt, Integrationskurse für Zuwanderinnen und Zuwanderer nach der Integrationsverordnung vom 01.12.2004 anzubieten.

Im Jahr 2017 wurde die Bildungseinrichtung nach DIN EN ISO 9001:2015 zertifiziert. Die Staßfurter URANIA ist seit 2008 zugelassener Träger nach dem Recht der Arbeitsförderung für die Fachbereiche Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung sowie Maßnahmen der beruflichen Weiterbildung und können somit den Arbeits- und Ausbildungsmarkt bedienen.

Unser Leitmotiv

Die Staßfurter URANIA e.V. – eine Idee, eine Bewegung, eine Institution

Über uns
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Wir sind eine zertifizierte Bildungseinrichtung nach DIN EN ISO 9001:2015.  Besonderen Wert legen wir in unserer Arbeit auf höchste Kundenzufriedenheit.

Organigramm der Staßfurter URANIA e.V.

Vorstand:

Name

Position

 

Heidemarie Hoffmann

Zweite Vorsitzende

links

Marc Borchert

Mitglied des Vorstandes

2.v.links

Dr. Monika Borchert

Schatzmeisterin

mitte

Dr. Margit Kietz

Erste Vorsitzende

2.v.rechts

Christine Gallinat

Mitglied des Vorstandes

rechts

Foto intern

 

Hauptberufliche Mitarbeiter:

Name

Position

Andrea Maindok

Geschäftsführerin und Pädagogische Leiterin

Siegfried Mahlfeld

Pädagogischer Mitarbeiter
Projektverantwortlicher

Veronika Tiesies

Mitarbeiterin für Finanzen
Verwaltung und Büromanagement

Beate Deubeler

Pädag. Mitarbeiterin
verantwortlich für digitales Lernen

Evelyn Müller

Servicekraft

Foto intern

URANIA – Muse der Sternenkunde

Der Name URANIA stammt aus der griechischen Sagenwelt. URANIA war eine von insgesamt neun Musen, Töchter des Göttervaters Zeus. 

Zeus lebte auf dem Olymp, dem höchsten Berg Griechenlands und lauschte gelegentlich zusammen mit seinen Geschwistern dem Gesang der Musen, der den Kampf der Titanen verherrlichte. 

In der Antike wurden die Musen als Schutzgöttinnen der Künste, später auch der Wissenschaften angesehen und verehrt. 

In spätrömischer Zeit ordnete man die einzelnen Musen bestimmten Bereichen zu. Seitdem präsentiert sich URANIA als Muse der Sternenkunde.

Geschichte der URANIA-Vereine

 

In den Jahren 1827/28 hielt Alexander von Humbold in Berlin zahlreiche Vorträge und Vorlesungen über das naturwissenschaftliche Weltbild. Die sogenannten „Kosmos-Vorlesungen“ fanden große Resonanz. Die Idee, möglichst viele Menschen an den neuen Erkenntnissen teilhaben zu lassen, gipfelte schließlich im Jahre 1888 in der Gründung der URANIA AG in Berlin. Besondere Verdienste erwarben sich hierbei der Astronom Wilhelm Foerster, der Theaterwissenschaftler Max Wilhelm Meyer und der Industrielle Werner von Siemens. Berühmte Wissenschaftler und namhafte Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, darunter Max von Laue, Albert Einstein, Rudolf Virchow und Thomas Mann, trugen durch ihr Mitwirken zum hohen Ansehen der URANIA bei. 

Staßfurter Urania

Die populärwissenschaftlichen Bildungsveranstaltungen in Berlin fanden ein breites Echo und führten letztlich zur Gründung weiterer URANIA-Vereine im In- und Ausland. So entstanden Vereine in Magdeburg, Jena, Wien, Budapest, Zürich, Prag und Graz. Nach einer Blütezeit kam die URANIA-Arbeit durch Kriegsauswirkungen bis 1945 zum völligen Erliegen. 

In Westberlin erfolgte 1953 die erste URANIA-Neugründung. Auch in der ehemaligen DDR erlebte die URANIA als „Gesellschaft zur Verbreitung wissenschaftlicher Kenntnisse“ im Jahre 1954 ihre Renaissance. 1966 wurde sie in „URANIA-Gesellschaft zur Verbreitung wissenschaftlicher Kenntnisse“ umbenannt. 

Bedingt durch die politische Wende in der ehemaligen DDR kam in den Jahren 1991/92 die URANIA-Arbeit wiederholt zum Erliegen. Es fanden sich jedoch auch dieses Mal Enthusiasten, die alles daran setzten, um die URANIA-Idee am Leben zu erhalten. Ihre Bemühungen führten zu Neugründungen von URANIA-Vereinen.

Am 09. Oktober 1991 wurde der Regionalverein „Staßfurter URANIA e.V.“ gegründet.

Unsere Kooperationspartner

Mit nachfolgenden Institutionen pflegt die Staßfurter URANIA Kooperationsvereinbarungen: